Ein wenig über ein Zitat nachzudenken, das ich unlängst im Radio gehört habe und das mir, obwohl ich mich gerade im Nahkampf mit Spinat, Kürbis und Lachs in der Küche befunden hab, nicht mehr aus dem Kopf geht:
"Einen Menschen zu lieben bedeutet, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat."
Dabei gehts mir in keinster Weise um Gott, sondern was da sonst noch durchschimmert.
Ich, für mich würde wohl eher sage: "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn so zu sehen, wie er vielleicht gemeint war."
Verliert natürlich deutlich an Gewicht und Pathos, aber worums mir geht ist ja eigentlich nur, dass ich glaube, dass an "gemeint war" etwas sehr Wahres dran ist.
Das Komische ist, ich kann garnicht sagen, was mich an dem Zitat so berühert......
Oder vielleicht doch, ich glaub es trifft einfach mein Gefühl, dass es da ganz oft eine Diskrepanz zwischen "gemeint" und "geworden" gibt. Bei mir selbst und bei anderen.
Und dann ist da noch was , aber das lässt sich noch schwerer formulieren und ist glaub ich privaterer Natur ;-) |